Djordje Simic – der letzte serbische Diplomat des 19. Jahrhunderts
 
Beschreibung Die Biographie sollte alle relevanten Referenzen aus dem Leben Djordje Simics beinhalten. Aus der Sicht des Genres, also der Biographie, ist es notwendig die Persoenlichkeit Djordje Simics, sein oeffentliches Wirken und sein privates Leben, im Kontext der politischen und gesellschaftlichen Situation in Serbien und auf dem Balkan zu betrachten. Die familiaere Herkunft, die Umstaende des Aufwachsens und seine Ausbildung im Ausland waren die Vorbereitung zum Eintritt in die Welt der Politik.
   
Leitung Dr. Ana Stolic, Belgrad
   
Publikation

Bestellung

   
Praesentation Informationen / Photos
 
 
Djordje Simic (1843-1921) entstammte einer der bekanntesten und einflussreichsten serbischen Familien. Seine Vorfahren, urspruenglich Haendler, nahmen in der Entstehungsphase des modernen serbischen Staates wichtige politische Aemter war und gelangten dadurch zu Einfluss und Ansehen.

Djordje Simic wurde, der familiaeren Tradition entsprechend, fuer den hoeheren Staatsdienst vorbereitet und ausgebildet. Nach seinem Studium der Staatswissenschaften in Berlin, Heidelberg und Paris, kehrte er nach Serbien zurueck und begann seine politische Laufbahn im Aussenministerium des serbischen Fuerstentums.
   

Stojan Simic, der Vater Djordje Simics, wurde an die Hohe Pforte nach Konstantinopel (heute Istanbul) als Gesandter des serbischen Fürsten entsandt. Sein Bruder Aleksa Simic fuehrte derweil die Staatsgeschaefte des Fuersten Milos Obrenovic.

In der Regierungszeit des Fuersten Aleksandar Karadjordjevic hat die Familie ihre gesellschaftliche und politische Position weiter festigen koennen. Das Haus der Simics wurde in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts zum Schloss der serbischen Fuersten.

   

Djordje Simic wurde mit wichtigen Regierungsaemtern beauftragt. So uebte er unter anderem das Amt des Premierministers und des Aussenministers aus.

Er wurde mit wichtigen diplomatischen Missionen bauftragt und wurde als Gesandter nach St. Petersburg, Wien, Konstantinopel und Rom geschickt. In Wien verbrachte er die laengste Zeit seiner diplomatischen Taetigkeit in einer politisch sensiblen Zeit (Zollkrieg zwischen Serbien und Oesterreich-Ungarn sowie die Annexion Bosnien-Herzegowinas durch Oesterreich-Ungarn). Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er in Belgrad, wo er 1921 starb.

   



Copyright © 2001 Michael-Zikic-Stiftung