Milan Kosanovic

   

Milan Kosanovic wurde 1967 in Wesel geboren. Er hat an der Universität Belgrad Volkswirtschaft und anschliessend Geschichte, Klassische Archäologie und Politische Wissenschaft an der Universität Bonn studiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte und Politik Südosteuropas, insbesondere in diesem Zusammenhang die Aussenpolitik Deutschlands sowie die Aussenpolitik des sozialistischen Jugoslawiens und deren Nachfolgestaaten. Weiterer Schwerpunkt sind Minderheiten auf dem Balkan.

Seit 2003 ist er Lehrbeauftragter an der Universität Bonn im Fach Osteuropäische Geschichte mit dem Schwerpunkt Südosteuropa.

Milan Kosanovic war von Dezember 1998 bis Dezember 2001 Vorsitzender und ist seit Januar 2002 stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und Leiter der Geschäftsstelle der Michael-Zikic-Stiftung. Er lebt in Bonn.

Veröffentlichungen (Auswahl):
- Die Entstehung der jugoslawischen Koexitenz-Doktrin 1942-1957, Bonn 2003.
- Auf dem Weg zur selbstverwalteten Konföderation. Der jugoslawische Föderalismus im Spiegel der Verfassungstexte, Bonn 2003.
- Deutsch-serbische Beziehungen vom Berliner Kongress bis heute. Internationales Symposium der Michael-Zikic-Stiftung - Bonn 25. und 26. September 2000, Bonn 2003 (hrsg. gemeinsam mit Dittmar Dahlmann).
- Mitovi, simboli, rituali – Istorijska moc znakova u jugoistocnoj Evropi u XIX i XX veku, Bon, 15.-17. septembra 1997., in: Istorijski Casopis, Vol. 44, S. 352-358, Belgrad 1998.
- Compte rendu du colloque mythes, symboles, rituals Le pouvoir historique des signes en Europe du Sud-Est aux XIX et XXeme siecle, Bonn, 15-17 septembre 1997, in: Balkanologie, Vol. 2/Nr. 1, S. 117-130, Paris 1998.

   
   
 



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